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Synergie des Heiligen Geistes (Semestereröffnungsgottesdienst)

Donnerstag, 28 Mai 2020

Synergie des Heiligen Geistes (Semestereröffnungsgottesdienst)

Zwölf Jünger und Maria, versammelt in Jerusalemer Obergemach zum Gebet. Auf jeden senkt sich der Heilige Geist in der Gestalt der Feuerzunge nieder. Dreizehn Flammen und doch ein einiger Geist – Synergie des Heiligen Geistes, Urbild der Kirche. Auch auf uns kam in der Taufe und der Firmung der Geist Gottes herab. So wurden wir zu pfingstlichen Menschen, zu Be-Geisterten; theoretisch – und praktisch?

Trag was bei, hieß es einmal in Österreich bei der Einwerbung der Kirchensteuer. In erster Linie gilt für die Glieder der Kirche jedoch, dass alle ‚ihren‘ Teil der empfangenen Geistesgabe beisteuern. Niemand soll fernbleiben, wenn es darum geht, in Gebet und Gottesdienst den Tempel des Heiligen Geistes, die Gemeinschaft der Glaubenden aufzubauen.

Hier ist noch einmal die Aufnahme unseres Semestereröffnungsgottesdienstes zu sehen. Er war ökumenisch, KHG und ESG. Auch da wurden die verschiedenen Gaben des christlichen Geistes zu einem Ganzen.

 

 

Gesegnete Pfingsten!

Im Namen von KHG-Team P. J. Gregur

Liebe Maria - ein Brief

Samstag, 23 Mai 2020

Liebe Maria - ein Brief

 Liebe Maria, zwar habe ich schon oft zu dir im Gebet gesprochen, oft mit anderen, öfter noch alleine. Es war aber sozusagen nur ein Blick von unten nach oben. Wenn mich jetzt dein Monat Mai inspiriert, dir zu schreiben, so tue ich es als dein Gegenüber; man sagt ja du seist unsere Schwester, die mit uns in die gleiche Richtung schaut. Zwar bin ich der Überzeugung, dass ein Lied mehr sagt als tausend Worte. Gleichzeitig nehme ich wahr, dass es immer weniger sind, die hier mitsingen, dein Lob wird leiser. Manchen bist du zu süßlich, zu verträumt. Den Aufgeklärten ist dein – wie sie meinen – hochfrisiertes Bild zur Quasi-Gottheit suspekt. So schlagen zwei Herzen auch in meiner Brust bzw. das Herz und der Verstand streiten um die Deutungshoheit, befeuert mit den Eindrücken und Meinungen von außen. Bist du die, die du bist, oder die, die wir aus dir machen? Als Jungfrau und Mutter kennt dich die Schrift. Du selbst bekennst dich da als die Magd des Herrn; den einen als Kraftquelle zum Dienst, den anderen unter Verdacht, die Niedrigkeit der Niedrigen dadurch nur gefestigt zu haben. Wird mit dir in all den frommen Bildern und Statuen, die dich auf das Schweigepodest hieven, nicht Missbrauch getrieben? Wo du doch im Magnifikat den Mächtigen und Reichen die Leviten liest. Oder versteht man dich auch hier falsch, weil du nur feststellen wolltest, was Gott tut: er stürzt im Endeffekt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen, er lässt die Reichen leer ausgehn und nimmt sich seines Knechtes Israel an. Dagegen steht freilich unser stolzer Drang zum Ich: „Der eigene Wille sei der Herr des Menschen, die eigene Lust sein einziges Gesetz, die eigene Kraft sein ganzes Eigentum, denn das Heilige ist allein der freie Mensch, und nichts Höheres ist denn Er“ (R. Wagner). Haben wir allesamt, die Oberen und die Unteren, vielleicht übersehen oder verlernt, was du uns mit dem Jesuskind an göttlicher Logik entgegenhältst: Einen, der keine Macht, sondern nur Vollmacht hat; einen, der gekommen ist, sich nicht bedienen zu lassen, sondern zu dienen; einen, der keine Legionen aufstellen, sondern nur den Willen des Vaters erfüllen wollte; einen, dem am Kreuz das Wort galt: Ein Wurm bin ich und kein Mensch; einen allerdings auch, der dich mit seiner Auferstehung erfreut und aufgerichtet hat. Liebe Maria, ist deine wortlose Gestallt auf den Altären vielleicht ein Reden, das aus dem Schweigen kommen muss? Bist du ein Modell mehr zum Meditieren als zum ‚Aktivieren‘?

 Je mehr ich mich steigere, desto unsicherer werde ich, ob nicht jene es besser treffen, die mit dem Herzen sehen und die im Gesang mit dir in Verbindung sind: Weil du schweigst, bevor du das Magnifikat anstimmst; weil du leer wirst, um Platz zu machen, weil deine Niedrigkeit die Bedingung deiner Größe ist und du nur in der Herrlichkeit Seiner Strahlen so schön bist. Vielleicht erschließt sich so an dir der Sinn des rätselhaften Diktums Dostojewskis, dass es die Schönheit sei, die die Welt retten wird. So lasse ich‘s denn und gebe mich der liturgischen Lyrik hin, die mein Geschwätz zu beruhigen vermag: „Ganz schön bist du, o Maria! Und der Makel der Erbsünde ist nicht an dir. Du bist der Ruhm Jerusalems, du die Freude Israels, du die Ehre unseres Volkes; o Maria!“ Bis bald, dein

 P. J. Gregur

 

Wissen und Glauben

Donnerstag, 14 Mai 2020

Wissen und Glauben

Glauben heißt „nix wissen“, hört man manchmal. Und nichts wissen ist schlecht, nach dem Motto: Je aufgeklärter, desto fortschrittlicher; jene, die glauben, was man nicht wissen kann, sind halt ein wenig zu simpel geraten.

Wenn das so einfach wäre!

Denn das Meiste muss man glauben. Du überprüfst z. B. meistens nicht, ob dich der Autor eines Buches sachlich informiert oder die Zeitung dich nicht manipuliert. Und du glaubst, dass der Lexikonartikel stimmt. Noch weniger kannst du wissen, ob es der andere ehrlich mit dir meint. Zigmal im Alltag ist man darauf angewiesen, was die anderen sagen. Vom Säuglingsalter an vermehren wir durch Glauben unser Wissen.

In der 2. Lesung des kommenden, des 6. Ostersonntags werden wir aufgerufen, „jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt“ (1Petr 3,15). Wenn mich jemand fragt, warum ich Christ bin, sollte ich dazu schon etwas sagen können. Einer der Großen in der Alten Kirche, Tertullian, meinte zwar er glaube gerade deshalb, weil es dem Verstand absurd erscheint (credo quia absurdum). Und Paulus schreibt im ersten Korintherbrief, dass den aufgeklärten Heiden die Kunde vom Gekreuzigten geradezu töricht vorkommen musste (1Kor 1,18). Wozu soll ein Gescheiterter gut sein? Gleichzeitig unternahm er in seinen Schriften alles, um die christliche Lehre logisch zu untermauern. Viele andere nach ihm auch.

Im Gegensatz zu heute war in der Alten Kirche das Wissen über den Glauben sehr wichtig. Man hat ewig diskutiert, studiert und geschrieben, man hat sich teilweise bis aufs Blut über Glaubensfragen gestritten. Nicht nur die Theologen, angeblich haben auch die Marktfrauen von Konstantinopel sich darüber erhitzen können, ob Jesus Christus gottgleich ist, oder ob er nur ein besserer Mensch gewesen war. Denn wenn er nur ein Mensch war, dann konnte er in punkto Sinn des Lebens bzw. Heil des Menschen genauso wenig ausrichten wie die übrigen Weisheitslehrer auch.

  Der langen Rede kurzer Sinn: Wir sollten unser Glaubenswissen vertiefen, uns informieren, damit nicht jeder Stammtischwitz über die Kirche uns in die Knie zwingt oder die ewigen Halbwahrheiten über Kreuzzüge und Hexenprozesse uns kleinlaut machen.

Und doch: Wenn das Glaubenswissen auch ganze Bibliotheken füllt und es theologische Fakultäten gibt, der christliche Glaube ist letztlich doch was anderes, etwas Existentielles. Er ist Beziehung, Vertrauen, letztlich Liebe. Deshalb heißt es bei den weisen Menschen nicht: ich erkenne, damit ich glaube, sondern umgekehrt: Credo ut intelligam, ich glaube, damit ich erkenne (Augustinus, Anselm). Weil du deinen Freund, deine Freundin magst, glaubst du, was er/sie sagt. Einem Fremden gegenüber bist du skeptisch. Erst die Sympathie, die Liebe, eröffnet dir die tiefere Wahrheit über dein Gegenüber. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ (A. de Saint-Exupéry). Die anderen sagen vielleicht: Wie kann sie/er sich nur in den/die verlieben? Aber weil du liebst, weißt du, dass er/sie einzigartig ist. Sollte das bei Jesus anders sein?

P. J. Gregur

Wohnung haben

Freitag, 08 Mai 2020

Wohnung haben

Wohnung haben

Was es heißt, eine Wohnung haben oder nicht haben, davon könnte so mancher Erstsemestler ein Lied singen. Und erst recht ein Ausländer oder Flüchtling! Auch Jesus war ein solcher, von Anfang an, man denke an die Krippe oder die Flucht nach Ägypten. Und als später ein Schriftgelehrter bei ihm in die Schule gehen wollte, warnte ihn Jesus: „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann“ (Mt 8,20).

 Doch irgendwo muss er gewohnt haben! Wohnung ist wichtig. Wohnung gehört zu den Grundrechten des Menschen. Und Wohnung tut gut: Ein Ort, wo ich leger die Füße hochlegen kann, das Makeup abnehmen und mich im Spiegel sehen kann wie ich wirklich bin, kein Lächeln mehr aufsetzen muss. Andererseits ist Wohnung wie ein Fußabdruck meiner Persönlichkeit: meine Bilder, mein Schreibtisch, meine Ordnung oder mein Chaos, sie zeigen, wer ich bin, erzählen auf einen Blick von meiner Einstellung zum Leben.

Vielleicht haben deshalb zwei junge Leute, die Jesus interessant fanden – einer von ihnen hieß Andreas – ihm als allererstes die Frage gestellt: „Rabbi – das heißt übersetzt: Meister –, wo wohnst du? Er sagte zu ihnen: Kommt und seht!“ Wenn er einmal sagte, keinen Ort zu haben, wo er sich bequem hinlegen könnte, dann wird das jetzt nicht gerade eine Suite gewesen sein. Eher ein Zelt, vielleicht etwas im Freien, zusammengeflochten aus Zweigen und Gras. Wir wissen es nicht. Jedenfalls waren die zwei Idealisten nicht enttäuscht, denn es heißt: „Da kamen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm“ (Joh 1,38f).

Warum bei einem Aussteiger bleiben? – Vielleicht hat er ihre Frage zum Anlass genommen und ihnen gezeigt, wie wichtig ihm das Wohnen doch war. Allerdings eben nicht die gemütliche Studentenbude. Sondern das, wovon er im Evangelium des 5. Ostersonntags spricht: „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?“ (Joh 14,1f)

Jesus weiß also: Wohnung haben oder nicht haben kann entscheidend sein. Junge Leute können überall gut schlafen. Doch auch sie machen die Erfahrung: Was nützt mir eine tolle WeGe, wenn ich dort menschlich keine Aufnahme finde? Und die Betuchten wissen es ebenso: Was nützt ein Bungalow oder die Villa am Meer, wenn es im Herzen zieht; wenn ich geistig umherirre nach Anerkennung, Beziehung und Liebe?

Du kannst dem materiell oder geistig Obdachlosen meistens nicht weit helfen. Aber dein interessiertes „Wo wohnst du innerlich“ oder, als Christ/in, „Komm und sieh …“ kann den anderen vielleicht für eine kurze Zeit (für „jenen Tag“ bei Jesus) aus der inneren Heimatlosigkeit herausführen.

 Pater J. Gregur

#HoffnungimLeben

Mittwoch, 22 April 2020

#HoffnungimLeben

 

 

Wir wünschen euch und euren Familien ein gesegnetes Osterfest!

An Ostern hallt aus unseren Gotteshäusern normalerweise „Manchmal feiern wir mitten im Tag ein Fest der Auferstehung.“ Heuer nicht. Auf der ganzen Welt herrscht Verunsicherung und große Ungewissheit. An einen Festakt ist da eigentlich nicht zu denken. Für uns Christen spiegelt sich in der Auferstehung eine positive Erwartungshaltung, die Hoffnung, wider.

Mit #HoffnungimLeben wollen wir als KHG das Osterfest virtuell feiern!

Wie wir uns das vorstellen?

Ladet einfach ein altes oder aktuelles Bild auf Instagram und/oder Facebook hoch, welches euch momentan Kraft spendet, euch hoffen lässt. Sei es ein Bild vom Skypechat mit Kommilitonen, ein Gemälde, ein schönes Urlaubsbild oder ein Foto vom letzten Plärrer.

Schickt das Bild auch gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Eure Einsendungen wollen wir anschließend in einem Video bündeln, damit wir uns auch in dieser Zeit das lebendige Gemeindeleben der KHG vergegenwärtigen können.

Danke!

 

 

Der Sprecherrat der KHG im Wintersemester 2019-20

Sonntag, 20 Oktober 2019

Der Sprecherrat der KHG im Wintersemester 2019-20

Auf dem Foto seht ihr den aktuellen Sprecherrat der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Augsburg. Der Sprecherrat ist das Gremium der engagierten Studierenden, so eine Art Pfarrgemeinderat. Zusammen mit den pastoralen Mitarbeitern erarbeiten wir das Programm der Hochschulgemeinde und bringen die Pläne dann auch in die Realität. Die Sitzungen finden jeden Dienstagnachmittag im Semester im Gruppenraum 8 statt und sind öffentlich. Wenn Ihr Ideen, Kritik oder Vorschläge habt, dann schaut doch mal vorbei!

Die Mitglieder im Sprecherrat

KHG-Team mit voller Energie bei 72-Stunden-Aktion

Montag, 27 Mai 2019

KHG-Team mit voller Energie bei 72-Stunden-Aktion

Das Team der KHG Augsburg hat in 72 Stunden 6 Projekte auf der Youfarm Augsburg erfolgreich abgeschlossen! Die Jugendfarm in Augsburg-Pfersee ist ein lebendiger Ort der offenen Kinder- Jugendarbeit. 24 Leute aus der Katholischen Hochschulgemeinde packten gemeinsam an und erstellten einen Erdkeller (Hobbit-Höhle), bauten ein Dach für ein Abstelllager, entwickelten einen Klangpfad, stellten einen Barfusspfad fertig, bauten Insektenhotels und Restaurierten einen Bauwagen.

Vielen Dank an alle Helfer, Sponsoren, Unterstützer und das Team der Youfarm!
Besonderes Dankeschön geht an unsere Spender: OBI Baumarkt, Blumen & Möbeldesign Bayer, Ottmar Vellinger, Tiefbauamt Augsburg und Wohnbaugruppe Augsburg. 

KHG Schafkopfturnier

Dienstag, 14 Mai 2019

KHG Schafkopfturnier

Über 24 Personen haben beim KHG-Schafkopfturnier im laufenden Sommersemester teilgenommen und sich heiße Schlagabtäusche geliefert. Neu in diesem Semester war ein Anfängertisch, bei dem die Teilnehmer in die Regeln des bayerischen Kultkartenspiels eingewiesen wurden.

Am Ende fand eine Siegerehrung statt, bei der Franz Müller (auf dem Foto in der Mitte) als Sieger den Pokal in Empfang nehmen durfte. Knapp dahinter folgte Moritz Knöferl (links im Bild) auf dem 2. Platz und Christian Bauer auf Platz drei.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für das faire Spiel und die gute Stimmung!

Nachbetrachtung: Freiheit trotz Behinderung

Mittwoch, 23 Januar 2019

Nachbetrachtung: Freiheit trotz Behinderung

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P1740940Im Rahmen der Veranstaltung "Freiheit trotz Behinderung" konnten Studierende und Gäste verschiedene Facetten des Lebens mit Behinderung selbst erfahren. Zu Gast waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bewohner des Fritz-Felsenstein-Hauses in Königsbrunn, die zuerst über die Betreuung und das Leben in Wohngruppen und Schule berichteten. In kleinen Gruppen konnte das Publikum etwa erfahren, wie man mit Hilfe unterstützer Kommunikation seine Bedürfnüsse äußern kann oder mit dem Rollstuhl den Alltag meistert. Besonders beeindruckend war der Austausch mit Peter, der seinen Sprachcomputer nur über die Bewegung seiner Pupillen bedient. Stolz schilderte er die Auftritte seiner Musikband.

P1740957Die Kniffe und Herausforderung, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist, konnte man selbst erfahren beim Navigieren durch die Katholische Hochschulgemeinde. Enge und schwere Türen, unerwartete Absätze waren vielen bis dahin nicht aufgefallen.

Auch Christian bestreitet sein Leben im Rollstuhl und wohnt aktuell in einer betreuten Wohngruppe. Bald kann er sich über einen weiteren Zugewinn an Freiheit freuen: Für ihn steht der Umzug in eine eigene Wohnung in Augsburger Innenstadt bevor. Er nimmt am Projekt "Fritz & Jack - Wohnen im Zentrum" teil. Dabei wohnen Menschen mit und ohne Behinderung in einer Appartment-Wohnanlage zusammen. Für Studierende gibt es hier die Möglichkeit, günstiger zu wohnen und Menschen vor Ort zu unterstützen. Nähere Informationen gibt es bei Facebook unter "fritzundjack".

Nachbetrachtung: Autonomes Fahren

Donnerstag, 17 Januar 2019

Nachbetrachtung: Autonomes Fahren

Freundlicherweise haben uns die Referenten der Veranstaltung vom 16. Januar mit dem Thema "Autonomes Fahren und die Ethik" ihre Präsentationsfolien zur Nachreichung zur Verfügung gestellt. Die Folien können hier heruntergeladen werden:

Weiterhin verlinken wir an dieser Stelle nochmal die zur Vorbereitung und Einstimmung verwendeten Internetseiten:

Großartiger Erfolg bei Spendenaktion "Christkind gesucht"

Samstag, 22 Dezember 2018

Großartiger Erfolg bei Spendenaktion

Die Katholische und die Evangelische Hochschulgemeinde sammelten auch dieses Jahr wieder Geschenke und verteilten sie an die entsprechenden sozialen Einrichtungen.

Eine große Vielzahl an Wunschzetteln von den Christbäumen an der Hochschule, in der Universität, im Leopold-Mozart-Zentrum, im Moritzpunkt und in den beiden Hochschulgemeinden wurden von Studierenden, Mitarbeitern und Gästen erfüllt. Dabei kamen mehrere tausend Sachgeschenke zusammen, welche die letzten Tage auf die sozialen Einrichtungen verteilt wurden. Über die hohe Spendenbereitschaft freuten sich u.a. die Augsburger Tafel, das Evangelische Kinder- und Jugendhilfezentrum Augsburg oder das Appartmenthaus Mutter-Kind des Sozialdienst katholischer Frauen (SKF). Florian Heinle vom Pfarrgemeinderat der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) freut sich sehr über den großen Erfolg der Sozialaktion: „Unser Lagerraum für die Geschenke war wieder voll bis an die Decke. Das Verteilen der Geschenke hat uns wieder einige Arbeit gemacht, das werten wir aber als gutes Zeichen.” Die Aktion wird von einer großen Zahl ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiter der Gemeinden gestemmt. Nicht nur der für Studierende mit begrenztem Budget für Spenden gut erreichbare Preis der Geschenke sei ein attraktiver Punkt an der Sozialaktion – man könne sich auch sicher sein, dass alle Sachspenden direkt in den sozialen Einrichtungen und damit bei den entsprechenden Menschen ankommen. Ein besonderer Dank gilt allen Spendern, den Lehrenden, den Studierenden, den Fachschaften, den Mitarbeitern, dem Studentenwerk, der Citypastoral Moritzpunkt und vielen weiteren Personen, welche die Sozialaktion kräftig beworben und unterstützt haben.

Fotos und Infos: www.christkindgesucht.de

Uni und Hochschule haben zu am 1. November - aber wieso?

Mittwoch, 31 Oktober 2018

Uni und Hochschule haben zu am 1. November - aber wieso?

Am 1. November haben die Uni, die Hochschule und alle Geschäfte zu. Schulen haben sogar eine ganze Woche Ferien. Was ist da eigentlich los? Was ist Allerheiligen? Pater Josip Gregur aus unserem pastoralen Team und Professor für Liturgiewissenschaft an der Uni Augsburg erklärt, worum es dabei geht und was Allerseelen am 2. November damit zu tun hat:

Allerheiligen

Allerheiligen ist das Hochfest der katholischen Kirche am 1. November, das speziell jener Heiligen gedenkt, die keinen eigenen Gedenktag aufweisen bzw. Christen, deren Vollkommenheit Gott allein kennt. Weil Heilige durch ihr Lebens-Zeugnis (Märtyrer) bzw. ein gottgemäßes Leben (Bekenner) Christus in besonderer Weise ähnlich geworden und in sein Paschamysterium eingegangen sind („Gott, … dich ehren wir, wenn wir der Heiligen gedenken“; Schlussoration der Eucharistiefeier), gilt ihre Verehrung nicht einem menschlichen Werk, sondern der Wirksamkeit der Gnade Gottes.

Das heutige Datum geht möglicherweise auf die Verdrängung der Feier des Winteranfangs in England und Irland zurück, von wo aus es sich im 9. Jahrhundert auch auf dem Festland festsetzte.

Allerseelen

Allerseelen ist das liturgische Fest der katholischen Kirche am 2. November, das dem Gedenken aller verstorbenen Christen dient, die im Vergleich zu den Heiligen noch nicht die himmlische Seligkeit erlangt haben. Das Fest wurde in der Benediktinerabtei Cluny auf dem Hintergrund der mittelalterlichen Sorge um das Seelenheil der Toten Anfang des 11. Jahrhunderts für den 2. Nov. festgesetzt.

Die Endzeiterwartung jener Zeit und die Theologie der communio sanctorum drängten zur doxologischen Solidarität (die Toten können Gott nicht mehr loben; vgl. Jes 38,18), zur diakonalen Gemeinsamkeit (die Lebenden helfen im Namen der Verstorbenen) und man suchte die Nähe zum Fest Allerheiligen, um sich der Fürbitte der bereits verherrlichten Kirche für die Seelen im Fegefeuer zu versichern. Somit nahm das Fest die Grundelemente des mittelalterlichen Totengedenkens auf: das Totenoffizium, die Messe und die Armenspeisung. Durch die Reformausstrahlung von Cluny setzte sich das Fest – unter theologischer Verschiebung vom ursprünglichen ‚Beten anstelle von‘ (pro) hin zur Fürbitte für die Seelen im Fegefeuer – in der lateinischen Kirche durch (in Rom seit dem 14. Jh.) und behauptete sich dort bis in die Gegenwart.

Der Sprecherrat im Wintersemester

Donnerstag, 25 Oktober 2018

Der Sprecherrat im Wintersemester

Diese hübschen Menschen sind im Wintersemester 2018 der Sprecherrat (Pfarrgemeinderat) der katholischen Hochschulgemeinde. Zusammen mit den pastoralen Mitarbeitern erarbeiten wir das Programm der Hochschulgemeinde und bringen die Pläne dann auch in die Realität.

Die Mitglieder im Sprecherrat

Das pastorale Team ab Wintersemester 2018

Donnerstag, 18 Oktober 2018

Das pastorale Team ab Wintersemester 2018

Wir freuen uns, das pastorale Team der katholischen Hochschulgemeinde ab dem Wintersemester 2018 vorstellen zu dürfen, wie abgebildet von links nach rechts: Pater Gerhard Eberts MSF, Danny Kasche, Dr. Thomas Groll, Michael Rösch und Pater Josip Gregur SDB.

P. Eberts, Dr. Groll und P. Gregur werden als Pfarrer mit uns die heiligen Messen in unserer Kapelle Hagia Sophia und unterwegs feiern, Danny Kasche und Michael Rösch arbeiten als Pastoralreferenten für die Gemeinde.

Neu im Team sind Michael Rösch, der zuletzt in Kaufbeuren eingesetzt war, und Prof. Dr. Josip Gregur, welcher an der Professur für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät unterrichtet.

Segnung des neuen Meditationsraumes

Dienstag, 05 Juni 2018

Segnung des neuen Meditationsraumes

"Eine Oase der Stille und des Auftankens" kann der neue Meditationsraum sein, wie Herr Bischofsvikar Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier in seiner Predigt während der Messfeier betonte. Er ermunterte dazu, immer wieder die Nähe Gottes zu suchen und daraus Kraft zu schöpfen. Im Anschluss unseres alldienstäglichen Gottesdienstes wurde unser neue Meditationsraum von Herrn Prälat Dr. Meier gesegnet und damit seiner Bestimmung übergeben: Raum zu sein für die Begegnung von Gott und Mensch.

Das Highlight des Raumes ist das Kunstwerk "Ruach" von Raoul Rossmy, welches die komplette Front einnimmt. Bei der Entstehung haben einige Studierende ihre Wünsche und Vorstellungen eingebracht. Mit unterschiedlichen Lichteffekten ist es möglich, dem Werk verschiedenste Facetten zu entlocken. Zum Ausdruck gebracht - grob dargestellt - wird das Wirken des Geistes Gottes, hebräisch: Ruach, der von Beginn der Schöpfung an (links) heilsam die Welt gestaltet. Durch ihn werden Himmel und Erde verbunden, während am Anfang diese Verbindung noch undeutlich erscheint, berühren sich Himmel und Erde am Höhepunkt der Heilsgeschichte, dort steht das Kreuz (Mitte). In der Gabe des Geistes - Pfingsten - bleibt der Welt diese Verbindung von Himmel und Erde erhalten (rechts).

Die Verbindung im Geist zwischen Himmel und Erde zu ermöglichen, genau hierfür ist der Raum gedacht. Er wird immer offen sein und wartet darauf, genutzt werden. Zu finden ist er im "Altbau" des Haus-Edith-Stein, wer mutig und neugierig den Schildern folgt (von der KHG aus) wird fündig werden.

Besonderer Dank gilt der Hans-Benedikt-Stiftung, durch deren finanzielle Unterstützung das Projekt ermögicht wurde.

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