Spiritualität

In der KHG kannst Du unterschiedliche Formen von Spiritualität erleben.

In unserer Kapelle Hagia Sophia im Haus Edith Stein feiern wir jeden Dienstag um 19.15 Uhr Eucharistie als zentrales Element der Hochschulgemeinde. Außerdem bieten wir unterschiedliche Gottesdienstformen an verschiedenen Orten. Spirituelle Kurse runden dieses Angebot ab.

Persönliche Gespräche und Beichtgelegenheit nach Möglichkeit jederzeit oder mit Terminabsprache.

Stilles Gebet

Dienstag, 15 Juni 2021

Stilles Gebet

Wir bringen unsere Anliegen im Schweigen vor Jesus.

Termine: 15. Juni, 14. Juli

11.30 Uhr | Kapelle

Rosenkranzgebet

Donnerstag, 06 Mai 2021

Rosenkranzgebet

 Für alle, die das Gebet noch nicht kennen, gibt es zu Beginn eine kurze Einführung. Wir beten dann ca. eine halbe Stunde lang gemeinsam den Rosenkranz. Falls Du keinen Rosenkranz hast oder einfach nur zuschauen möchtest: Herzlich willkommen! 

Mo, 06.05. + 10.06 | 18.00 Uhr | Meditationsraum

Exerzitien im Alltag

Gott im Leben entdecken Donnerstag, 25 Februar 2021

Exerzitien im Alltag
 

Wenn Du…
… Dich gerne mit anderen Studierenden über  den Glauben austauschst,

… auch im Lockdown online Gemeinschaft erfahren möchtest

… und die Fastenzeit wieder einmal ganz bewusst erleben willst,

dann sind Exerzitien im Alltag genau das Richtige für Dich!

Wir treffen uns am 25. Februar von 18:00 bis 20:00 Uhr auf Zoom zum Kennenlernen und um alle wichtigen Infos auszutauschen. In den nächsten vier Wochen gibt es wöchentliche Treffen in der Kleingruppe und Impulse für jeden Tag. Am 25. März kommen wir von 18:00 bis 20:00 Uhr zu einer Abschlusssitzung zusammen.

Begleiter: Martin Blay, P. Josef Gregur, Michael Rösch, Dennis Nguyen.

Wir freuen uns auf Dich!

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Eine Sache der Beziehung

Besinnliches zum Triduum Sacrum

Eine Sache der Beziehung

 

Gedanken zum Bild "Ruach" von Künstler Raoul Rudolf Maria Rossmy im Meditationsraum der KHG Augsburg.

 

Eine Sache der Beziehung

Die Corona hat bewirkt, dass wir auch unsere Kirchen schließen mussten: Keine Versammlungen, keine Live-Gottesdienste.

Zwischendurch gab es vereinzelt Stimmen, die auch sonstige Beschränkungen als Beschneidung gesellschaftlicher Grundfreiheiten charakterisierten. Der Einwand implizierte, dass Beschränkungen bald gelockert werden müssten. Eine Rechtsangelegenheit also?

Auch was die Gottesdienste betrifft, haben einige ihr Canceln als Zumutung empfunden und bedauert. Darauf mahnte einer der Bischöfe zur Mäßigung. Sinngemäß: Man solle nicht auf die Religionsfreiheit pochen, sondern deren Beschränkung im Sinne des Gemeinwohls solidarisch in Kauf nehmen bzw. mittragen.

Dagegen ist nichts einzuwenden, Recht hat er. Allerdings, die Gottesdiensteinschränkung sozusagen nur aus der Perspektive der Religionsfreiheit zu sehen, scheint mir zu wenig.

Den Christen, die unter dem liturgischen Entzug ‚leiden‘, geht es nicht in erster Linie um die Religionsfreiheit. Diese ist bei uns nicht in Gefahr. Beim Fehlen der Liturgie vermisst man nicht ein Recht, sondern – einen Wert. Um es mit einem Bild zu sagen: Wenn ein Verliebter in München seine Partnerin in Hamburg vermisst, die er momentan nicht besuchen kann, liegt das jenseits von Dürfen und Nicht-Dürfen. Es ist eine Sache des Könnens und Nichtkönnens. Wenn man das Letztere zur Sprache bringt, ist das kein Klagen über einen entzogenen Anspruch, sondern eine Sache der Beziehung bzw. der Liebe.

Wenn Christen ihren Gottesdienst vermissen, wo sie Christus und seinen Schwestern und Brüdern leiblich begegnen, so ist auch das schlicht ein Ausdruck ihrer Beziehung, oder noch mehr: ihrer Liebe; zu Gott, zu Christus, zu seiner Kirche. Man kann die Logik der Liebe als ‚Drängen‘ empfinden, man kann es aber als Brennen für etwas bzw. für jemand auch sympathisch finden.

Meint

P. J. Gregur